Methoden für Kinder und Jugendliche in der Systemischen Familientherapie

Kurzbeschreibung:

Systemisch denkende und handelnde TherapeutInnen beziehen in ihre Sitzungen neben den Erwachsenen auch deren Kinder und Jugendliche mit ein. Im Sinne eines kundenorientierten und klientenzentrierten Umganges lassen sich die Erwachsenen vorwiegend sprachlich erreichen und die Kinder und Jugendlichen eher handlungsorientiert. Wollen TherapeutInnen im Sinne des Joinings Kontakt zu allen Familienmitgliedern herstellen und über die gesamte Sitzung halten, brauchen TherapeutInnen methodisches Handwerkzeug, welches alle Systemmitglieder mit ihren unterschiedlichen Entwicklungsaltern in der Sitzung wirkungsvoll erreicht.

In der systemischen Praxis scheint es nach aktuellen Untersuchungen (z.B. Lenz, 2000) so zu sein, dass in den therapeutischen Sitzungen im Schnitt überwiegend sprachlich und weniger auf der Grundlage entwicklungspsychologisch bedingter Ausdrucksformen der Kinder und Jugendlichen interagiert wird. FamilientherapeutInnen würden insgesamt mehr erwachsenenbezogen orientiert intervenieren. Deswegen wird kritisch angemerkt, dass es zum Handeln mit Kindern und Jugendlichen neben dem Wissen um die Systemtheorie viel mehr als bisher auch der Kenntnisse der Säuglingsforschung, Bindungs- und Entwicklungspsychologie bedürfe. famth_kindgerecht.jpg - 83799 Bytes


Systemische TherapeutInnen müssen
auf der Basis profunder Kenntnisse
über Kinder und Jugendliche in der
Lage sein,

mit ihnen
ihrem Ausdrucksverhalten angemessen
"auf gleicher Augenhöhe"
handelnd zu interagieren.

Eine kleine Methodenauswahl:

Literaturliste:

Auswahlliteratur

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