Stufen des Ja-Holens

Kurzbeschreibung:

Während einer Behandlung erleben BeraterInnen und / oder TherapeutInnen, dass die Klientel - Eltern, Familien oder Einzelpersonen - eine Sichtweise beansprucht, welche die Klientel für sich als sinnvoll und pragmatisch darstellt. Aus beraterischer Sicht wäre diese zur unterstützenden Problembearbeitung zu erweitern und / oder zu verändern.
Mit Hilfe dieser Methode kann erreicht werden, dass die Klientel eine andere Ansicht in bezug auf einen Sachverhalt übernehmen kann, welche die Klientel für sich selbst als einen Perspektivwechsel, eine Erweiterung und / oder Befreiung erfährt.

Handlungsanweisung:

Die Übernahme einer veränderten Sichtweise geschieht dann klientel- und einverständnisorientiert, wenn bestimmte aufeinanderfolgende Stufen eingehalten und erarbeitet werden:
  1. Guten Kontakt herstellen
  2. Bereitschaft für neue Version wecken
  3. Version in aufeinander folgende Detailstufen darstellen
  4. Erkunden, ob Version verstanden und akzeptiert ist
  5. Erfragen, ob theoretische Erkenntnis gewonnen wurde und der Wunsch besteht, das Neue in der Praxis auszuprobieren
Die Erarbeitung der Stufen erfolgt kumulativ, dass heißt, dass erst nach einem "Ja" durch die Klientel die nächste Stufe angegangen werden kann. Wird diese wiederum bejaht, erfolgt die Besprechung der weiteren Stufe.
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Käme es nicht zu einer Bejahung einer Stufe, müßte sich erst wieder des letzten "Jas" vergewissert werden, um dann die Erarbeitung der nächsten Stufe anzugehen.
Die erfolgreiche Erreichung einer Version für die Klientel ist daran zu erkennen, dass die Klientel entweder eine mentale Einsicht hat, ein körperliches Veränderungserleben (body-shift) erlebt und / oder eine ganzheitliche Geist-Körper-Erfahrung (Aha-Effekt) verspürt.

Literaturliste:

Zu diesem Thema gibt es diese Online-Veröffentlichung.
Diese Methode wurde entwickelt von Dr. Eberhard Krüger.

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