Eine Theorie der Persönlichkeit und des Verhaltens von C.R. Rogers: 19 Thesen

Kurzbeschreibung:

Im dritten Teil seines Buches "Client Centered Therapy (1951) hat Rogers auf der Grundlage von 19 Thesen den Grundriss einer Theorie der Persönlichkeit und des Verhaltens entworfen.

Zugrunde liegendes Menschenbild:

"Das Menschenbild der Klientenzentrierten Psychotherapie geht davon aus, dass der Mensch eine angeborene 'Selbst-Verwirklichungs-' und '-Vervollkommnungstendenz' (Aktualisierungstendenz) besitze, die, unter günstigen Umständen, für eine Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit sorge. Der Hilfesuchende trage alles zu seiner Heilung Notwendige in sich und sei selbst am besten in der Lage, seine persönliche Situation zu analysieren und Lösungen für seine Probleme zu erarbeiten. Ausgehend von diesem humanistischen Menschenbild folgerte Rogers, Psychotherapie müsse ein günstiges Klima für den gestörten Wachstumsprozess schaffen.

Ein zentraler Begriff seines Persönlichkeitsmodells (Rogers', E.K.) einer 'fully functioning person' ist das Selbstkonzept. Aus einer Diskrepanz (Inkongruenz) zwischen dem Erleben (experiencing) des Organismus und dem Selbstkonzept entstehen psychologisch relevante (An-)Spannungen und erscheinen dem Menschen als Konflikte....

Philosophisch-anthropologisch gesehen rückte mit der Weiterentwicklung des Personzentrierten Ansatzes während der letzten zwei Jahrzehnte der Begriff "Person" ins Zentrum. Wichtige zeitgenössische Autoren wie Peter F. Schmid haben diese Weiterentwicklung der philosophisch-anthropologischen Grundlagen geprägt. Die Person wird sowohl als substanzial (auf sich bezogen, autonom) wie auch relational (auf die Mitmenschen bezogen) aufgefasst. Die Person lebt in einem unzertrennlichen Wechselverhältnis zwischen Autonomie und Beziehungsangewiesenheit. Diese Verschränktheit von Substanzialität und Relationalität ist ausschlaggebend für das moderne Person-Konzept des Personzentrierten Ansatzes. Philosophisch nimmt der Personzentrierte Ansatz Bezug auf Martin Buber und in seiner Weiterentwicklung auf Emmanuel Lévinas. Auf der praktischen Ebene rückten Konzepte wie jenes der "therapeutischen Präsenz" oder der "personalen Begegnung zwischen Therapeut und Klient" vermehrt ins Zentrum." wikepedia

19 Thesen:

Auf der Grundlage dieses Menschenbildes hat Rogers 19 Thesen formuliert, welche hier zitiert und erläutert werden.

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